Integrationen
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Zusammenfassung:  

  • Viele Redaktionen halten ihr Digital-Asset-Management-System (DAM) getrennt von der Redaktionsplanung. Die Folge: Assets bleiben im Archiv liegen und das Thema kommt langsamer voran.  
  • Sternwalds huGO lässt sich in Kordiam integrieren, sodass Assets von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung Teil des redaktionellen Prozesses werden.  
  • Redaktionen können Assets direkt aus einem Thema in Kordiam heraus verknüpfen, ein Asset in ein neues Thema verwandeln und Uploads von Mitwirkenden automatisch am richtigen Ort ablegen lassen.  
  • Semantische Suche und KI-gestützte Bildvorschläge bringen das passende Material zum Vorschein – selbst wenn der Planungseintrag nur eine Überschrift enthält.  
  • Das Ergebnis: weniger Tool-Wildwuchs und mehr Kontrolle über die Inhalte über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg.  

Die meisten Redaktionen behandeln ihr DAM noch immer als einen Ort, an den Inhalte erst nach der Veröffentlichung wandern. Fotos, Videos und Agenturmaterial liegen im Archiv – getrennt von der Planungsarbeit, die ein Thema vorantreibt. Eine Demo von Bastian Metz, Geschäftsführer von Sternwald Systems, zeigt, was sich ändert, wenn dieses Archiv stattdessen zu einem aktiven Teil der Redaktionsplanung wird. Indem Sternwald das DAM-System huGO mit Kordiam verbindet, wird das Asset-Management Teil des Planungsprozesses – die Arbeit und die Materialien bleiben so von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung miteinander verbunden.  

Wie verändert die Verbindung Ihres DAM mit der Redaktionsplanung den Workflow?  

Die Verbindung integriert das Auffinden von Assets direkt in die Phase der Redaktionsplanung, sodass das ständige Suchen, Exportieren und erneute Hochladen zwischen Systemen entfällt. Sobald ein Redaktionsmitglied ein Thema in Kordiam anlegt, kann das System automatisch eine passende Kollektion in huGO erstellen. Direkt aus der Themenansicht in Kordiam können Redaktionen die gesamte huGO-Bibliothek durchsuchen und relevante Fotos, Videos und Agenturfeeds direkt mit dem Planungselement verknüpfen. Da die Assets von Anfang an mit dem Thema verbunden bleiben, behalten alle Beteiligten den vollen Kontext und das passende Material bleibt griffbereit. Die Folgen eines solchen Fehlers sind gut belegt: Im Digital News Report 2026 des Reuters Institute nannten Führungskräfte aus dem Medienbereich die mangelnde Abstimmung zwischen konkurrierenden internen Gruppen und Systemen – etwa aufgrund von Silos – als eine der größten Innovationsbarrieren; 48 % der Befragten führten sie an (S. 38).  

Was wäre, wenn ein Thema mit den Assets statt mit dem Plan beginnt?  

Sie können dieses Asset in einem einzigen Schritt in ein Thema in Kordiam verwandeln, ohne etwas von Grund auf neu eingeben zu müssen. Viele Themen entstehen gar nicht erst in einer Redaktionskonferenz. Sie beginnen mit dem Material selbst – einem Agenturfeed, einem eindrucksvollen Bild oder einem Beitrag, der bereits eingereicht wurde. Findet ein Redaktionsmitglied in huGO etwas, das sich zu verfolgen lohnt, hilft das Tool dabei, einen Arbeits- und einen Kurztitel zu erzeugen, Kordiam legt das entsprechende Thema an, und das Asset ist von Anfang an mit dem neuen Planungselement verknüpft.  

Wohin gehen Uploads von Redaktoinsmitgliedern und externen Mitarbeitenden?  

Wenn eine Person ein Asset in eine Kordiam-Aufgabe hochlädt, wird die Datei automatisch in der richtigen huGO-Kollektion abgelegt. Manuelle Dateiübertragungen zwischen Systemen sind eine bekannte Quelle für Versionskonflikte und Doppelspurigkeit – besonders für Externe, die oft ganz außerhalb des Planungstools arbeiten. Die Integration löst das mit einer bidirektionalen Synchronisierung. Assets werden weiterhin zentral im DAM verwaltet und behalten zugleich ihren redaktionellen Kontext in Kordiam – das erspart der Redaktion die manuelle Suche und doppelte Uploads.  

Wie hilft KI der Redaktion, das richtige Asset zu finden?  

huGO nutzt semantische Suche und liefert Ergebnisse auf Basis der Bedeutung hinter einem Suchbegriff statt exakter Keyword-Treffer. So kommt relevantes Material auch dann zum Vorschein, wenn der Planungseintrag nur eine Überschrift oder einen Kurztitel enthält. Das System kann außerdem Bilder auf Grundlage des Artikeltexts vorschlagen, während dieser entsteht, und so passende Visuals zum Thema empfehlen. Diese Ausrichtung deckt sich mit den Bereichen, in die Redaktionen bereits investieren: In derselben Umfrage des Reuters Institute war die Back-End-Automatisierung – etwa Tagging, Transkription und Metadaten – der KI-Anwendungsfall, den der größte Teil der Führungskräfte als „sehr wichtig" einstufte: 64 % (S. 30). Tagging und Metadaten sind Kernfunktionen eines DAM – und genau dort verdient sich ein integriertes, KI-gestütztes Asset-System seinen Platz im Workflow.  

Warum sollten Sie Ihr DAM mit der Redaktionsplanung verbinden?  

Die Integration beseitigt den Tool-Wildwuchs und die Übergaben, die die tägliche Redaktionsarbeit ausbremsen, und hält Ihre Assets aktiv im Planungsprozess, statt sie in einem separaten Archiv liegen zu lassen. Sind Kordiam und huGO verbunden, werden Assets nicht länger als altes Material auf einem digitalen Dachboden weggesperrt. Sie werden zu einem verwalteten, automatisierten Teil der Redaktionsplanung – von der ersten Idee bis zum veröffentlichten Beitrag – und Ihr Team behält in jedem Schritt die Kontrolle über die Inhalte.  

Mehr über die Integration erfahren Sie hier.